Verein der Gartenfreunde Zweendamm e.V.



                  Zurück zur Natur

 

 

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Umweltschutz und Umweltbewusstsein sind immer stärker werdende Werte unserer Zeit. Viele Menschen wollen die Heilkräfte der Natur nutzen.
Vor allem die jüngere Generation möchte sich gesund ernähren und die uralten Heilkräfte der Natur nutzen. Aus diesem Grunde wurden die Heilpflanzen
wiederentdeckt. Heilkräuter, Beeren und Wurzeln bekommen immer mehr Beachtung in der Hausapotheke.


Auf dieser Seite stelle ich Euch die bekannten Heilpflanzen ein wenig näher vor. Ich möchte aber keinen Arzt ersetzen, im Krankheitsfall sollte jeder mit seinem Hausarzt sprechen. Auch sollten keine Medikamente die vom Arzt verschrieben wurden ohne Rücksprache mit ihm abgesetzt und
durch Heilkräuter ersetzt werden.

 

Apfel

Der Apfel ist sehr vielseitig. Durch seine Inhaltsstoffe: Vitamin A ,B ,C ,Natron ,Phosphor ,Natrium ,Fruchtsäuren und Pektin fügt er dem Körper wichtige Mineralstoffe und reichlich Vitamin C zu. Bei Gicht Nieren- und Blasenleiden, Rheuma kann er täglich vor den Mahlzeiten zur Linderung der Beschwerden beitragen. Bei  Verstopfung können Bratäpfel oder auch rohe frische Äpfel vor den Mahlzeiten helfen. Auch Apfelwein oder Most kann bei Verstopfungen helfen. Bei Erkältung täglich zwei Gläser Apfelsaft, Apfelschalen- oder Apfelblütentee trinken.

 

Augentrost

Diese Pflanze wächst auf nicht zu feuchten Wiesen und Wegrändern. Der Name sagt eigentlich schon alles. Seine Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe, Gerbstoffe und Aucubin. Augentrost wird äußerlich bei Bindehautentzündung der Augen insbesondere auch bei Gerstenkorn verwendet. Dafür nimmt man einen gehäuften Teelöffel Kraut und eine Prise Salz auf einen viertel Liter Wasser. Das Ganze lässt man kurz aufkochen und nutzt die nur leicht erkaltete Flüssigkeit für Leinenabdeckungen des erkrankten Auges.        

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Baldrian

Baldrian wirkt beruhigend und das ohne Nebenwirkungen. Jedoch sollte man die Anwendung auf höchstens vier Tage beschränken. Er wird als Tinktur unverdünnt ein bis zweimal täglich ein Teelöffel eingenommen, oder als Tee wobei man ein bis zwei Teelöffel Baldiranwurzel auf ein Glas kaltes Wasser circa zwölf Stunden ziehen lassen sollte.

 

Beifuß

Mit Beifuß werden fette Speisen nicht nur im Geschmack abgerundet sondern auch bekömmlicher. Beifuß wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und schweißtreibend. Die Blütenrispen werden zerrieben an Speisen gegeben. Als Tee kann er ebenfalls eingenommen werden. Er sollte nur drei bis fünf Minuten ziehen.

 

Birkenblätter

Birkenblätter sollten im Hochsommer und im frühen Herbst gesammelt werden. Sie wirken harntreibend und entzündungshemmend. Gerade bei rheumatischen Erkrankungen und Funktionsstörungen bei Gicht ist ein lauwarmer Tee aus getrockneten Birkenblättern wohltuend. Der Tee sollte zehn bis fünfzehn Minuten ziehen, dann ist er auch nur noch lauwarm. In der Apotheke ist noch viel mehr von der Birke zu bekommen.  

 

Brennnessel

Ein Tee aus der Brennnessel gewonnen empfiehlt sich bei rheumatischen Beschwerden, Gicht und anderen Gelenkerkrankungen. Aber auch zur Behandlung von Nieren- und Blasenleiden wirkt er al harntreibendes Mittel. Also man kann sagen, dass die Brennnessel alles andere als ein Unkraut ist. In der heutigen modernen Küche hat sie auch wieder ihren Platz gefunden. Zum Beispiel wird sie häufig wie Spinat verwendet wobei ihr Vitamin C und Eisengehalt erwähnenswert ist.                              

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Dill

Dill ist aus unserer Küche kaum wegzudenken.Er wird gern für Essigkonserven,  Kräuterbutter, helle Soßen, Quark und Salate verwendet. Dill ist so auch am besten genutzt, denn er wirkt beruhigend und verhindert Blähungen. Ein Tee aus getrockneten Dillsamen ist bei schmerzhaften Blähungen sehr wirksam.

                                                                                                                                  

Fenchel

Fencheltee kann bei Verdauungsstörungen und Blähungen sowie bei Erkältungskrankheiten mit Honig gesüßt angewandt werden. Gerade für Kleinkinder ist uns der Fenchel sehr gut bekannt aber bei Erwachsenen ist die Wirkung nicht geringer. Der Gemüsefenchel ist eine würzige Züchtung, die wegen seiner Bekömmlichkeit auf unserem Speisezettel zur Bereicherung sorgen sollte.

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Hagebutte

Tee der Hagebutte ist allgemein bekannt. Aber auch Hagebuttenmarmelade kann vorbeugend gegen Erkältung gegessen werden. Die Hagebutte ist reich an Vitaminen B1, B2 und C. Regelmäßig getrunken als Tee stärkt sie das Immunsystem. Auch Infektionen haben so kaum eine Chance.

 

Kamille

Tee aus den Blüten wird äußerlich als feuchtwarmer Umschlag bei schlecht heilenden Wunden, zum Gurgeln bei Entzündungen der Mundhöhle oder für Spülungen zum Beispiel bei Bindehautentzündung verwendet. Innerlich ist der Kamillentee bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Erkältung und anderen Infektionskrankheiten sowie auch bei Schlafstörungen anzuwenden. Auch Kamillen-Dampfbäder sind bei Erkältung zu empfehlen.

 

Knoblauch

Bei dem Knoblauch gibt es begeisterte Anhänger aber auch heftige Gegner. Als Küchengewürz in geringen Mengen sollte er auf keinen Fall verabscheut werden, da nicht nur Geschmack, sondern auch die Verträglichkeit der mit Knoblauch verfeinerten Speisen verbessert wird. Er ist mit all seinen Inhaltstoffen als Heilpflanze in der Gesundheitsvorsorge sehr vielseitig. Durchblutungsstörungen, hoher Blutdruck, beginnende Alterserscheinungen wie Arteriosklerose und vieles mehr können vorgebeugt werden.

 

Kümmel

Als Küchengewürz wohl jedem bekannt und auch als Heilmittel bei Blähungen ist er sehr beliebt. Gerade im Weißkohleintopf und anderen Kohlgerichten macht er sie nicht nur geschmacklich besser sondern auch bekömmlicher. Aber auch bei Erkältungen kann er gemahlen in heißer Milch getrunken für Linderung sorgen.

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Löwenzahn

Löwenzahn oder auch Butterblume oder bei Kindern Pusteblume genannt kennt wohl jeder als unbeliebtes Unkraut. Auf der Wiese im Kleingarten mag das auch stimmen aber es gibt auch eine andere heilende Seite dieses interressanten Korbblüttlers. Er fördert zum Beispiel die Tätigkeit des Stoffwechsels, den Fluß der Galle, die Tätigkeit der Leber, er wirkt Entschlackend und gegen Verstopfungen. Er wirkt harntreibend und trägt zur Linderung von Rheumabeschwerden und Gicht bei. Kraut und Wurzeln werden abgekocht und als Tee getrunken. In der Küche kann der junge Löwenzahn für Salate angewandt werden wobei Kraut und Blüte auch roh eßbar sind.

 

Melisse

Ihre zart nach Zitrone riechenden Blätter werden als Würzkraut für Salate, Suppen und Soßen genutzt. Als Tee wird die Melisse bei Herz-, Darm- und Magenbeschwerden, Stress, Einschlafstörungen, Migräne in einer vierwöchigen Kur getrunken. Zwei bis drei Tassen täglich vor allem vor dem Schlafengehen sorgen im Allgemeinen für Linderung der Beschwerden.

                                                                                                                                    

Mistel

Die Mistel ist in der Natur wohl eher als Schmarotzer bekannt, nimmt sie doch ihre Kraft aus Wirtspflanzen wie großen Bäumen. Aber als Heilpflanze ist sie vor allem durch ihre blutdruckregulierende Wirkung geschätzt. Misteltee sollte nur aus Kaltauszug gewonnen werden da die Wirkung durch Erwärmung gemindert wird.  Mistelkraut mit kaltem Wasser übergießen und acht Stunden ziehen lassen.

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